Kasachisch
Kasachische Baursaki – goldene Hefeteigkissen
Außen goldbraun, innen weich: kleine frittierte Hefeteigstücke, die warm besonders gut zu einer gemeinsamen Teerunde passen.
Zum Rezept ↓
Бауырсақ
Darum lohnt sich dieses Rezept
- Außen goldbraun und innen weich.
- Der Teig kommt mit wenigen Grundzutaten aus.
- Die kleinen Stücke lassen sich gut teilen und passen zu einer gemütlichen Teerunde.
Gut zu wissen über die Zutaten
Milch nur lauwarm verwenden, damit die Hefe arbeiten kann.
Die geschmolzene Butter vor dem Kneten abkühlen lassen.
Ein geschmacksneutrales, zum Frittieren geeignetes Öl verwenden.
Je nach Schnittgröße etwa 40 bis 50 Stück
So wird’s gemacht
Teig mischen
Mehl und Trockenhefe vermengen. Milch, Ei, Butter, Zucker und Salz hinzufügen. Etwa 8 Minuten zu einem weichen, glatten Teig kneten.
Gehen lassen
Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Baursaki schneiden
Teig auf wenig Mehl etwa 1 cm dick ausrollen. In rund 3 bis 4 cm große Quadrate oder Rauten schneiden. Mit einem Tuch abdecken und weitere 10 Minuten ruhen lassen.
Öl erhitzen
Öl in einem hohen Topf auf etwa 170 °C erhitzen. Den Topf höchstens zur Hälfte füllen. Ein Küchenthermometer erleichtert die Kontrolle.
Portionsweise ausbacken
Wenige Teigstücke vorsichtig ins Öl geben. Unter mehrmaligem Wenden etwa 3 bis 4 Minuten goldbraun ausbacken. Ein Stück öffnen und prüfen, ob die Mitte durchgebacken ist. Bei Bedarf die Temperatur leicht reduzieren und länger garen.
Abtropfen und servieren
Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Warm zur Teerunde oder als Brotbeilage servieren.
Tipps für die Zubereitung
Eine milde Hefeteig-Variante für zu Hause. Baursaki gibt es in vielen Familienvarianten. Nicht zu viele Stücke auf einmal ins Öl geben, damit die Temperatur möglichst gleichmäßig bleibt.
Häufige Fehler vermeiden
Zu heißes Öl: Außen werden die Baursaki schnell dunkel, während die Mitte noch roh ist. Temperatur kontrollieren und ein Stück zur Probe öffnen.
Zu viele Stücke im Topf: Das Öl kühlt ab und der Teig nimmt mehr Fett auf. In kleinen Portionen arbeiten.
Zu viel Mehl beim Ausrollen: Die Teigstücke werden trockener. Nur leicht bemehlen.
Varianten und Abwandlungen
Die fertigen Baursaki pur oder mit wenig Puderzucker servieren.
Für eine Teerunde Honig oder Marmelade separat dazustellen.
Quadrate, Rauten oder kleine runde Stücke formen; für gleichmäßige Garzeiten auf ähnliche Größen achten.
Das passt dazu
Schwarzer Tee, Honig, Marmelade oder eine Schale Schmand. Die milde Variante passt auch als Brotbeilage zu herzhaften Gerichten.
Gut vorbereiten
Zutaten und Küchenhelfer vor dem Frittieren bereitstellen. Während der Gehzeit die Arbeitsfläche und eine Ablage mit Küchenpapier vorbereiten. Die Baursaki möglichst frisch ausbacken und warm servieren.
Allergene und Hinweise
Enthält Weizen (Gluten), Ei und Milchprodukte. Heißes Frittieröl niemals unbeaufsichtigt lassen; Wasser vom heißen Öl fernhalten.
Aufbewahren und aufwärmen
Nach dem Abkühlen luftdicht verpacken und möglichst am selben oder nächsten Tag essen. Zum Auffrischen kurz im Ofen erwärmen. Vollständig abgekühlte Baursaki lassen sich portionsweise einfrieren.
Zubereitungsart
Frittieren
Fragen zum Rezept
Warum bleiben meine Baursaki innen roh?
Oft ist das Öl zu heiß oder die Stücke sind zu dick. Die Temperatur reduzieren und ein geöffnetes Probestück kontrollieren.
Kann ich die Form verändern?
Ja. Quadrate, Rauten und runde Stücke funktionieren. Die einzelnen Stücke sollten ungefähr gleich groß und dick sein.
Kann ich Baursaki einfrieren?
Ja. Erst vollständig abkühlen lassen und dann portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen kurz im Ofen erwärmen.
Zum Schluss ein Tipp
Backe zu Beginn ein einzelnes Stück aus. Wenn Farbe und gegarte Mitte stimmen, kannst du mit kleinen Portionen weitermachen.